Vorbereitungstreffen am 16. März 2012

Die Kerngruppe ist komplett zum Vorbereitungstreffen in das Kinderzentrum erschienen. Silke Schlichting hat uns zum Auftakt des neuen Jahres begrüßt, und wir begannen, unsere Wünsche für unser Programm zusammenzustellen. Manche wollten sich der Hausotter- und der Schäfersee-Schule widmen, andere wünschten sich einen Besuch im Seniorenheim Stargardtstraße oder im neuen Gemeindehaus der Evangeliumskirchengemeinde. Für die Stadtpaziergänge wurden die Bereiche an der nördlichen Provinzstraße und um das Luisenbad im Wedding vorgeschlagen, dann fiel uns noch der alte Dorfkern Reinickendorf ein. Für den nächsten Stadtpaziergang am 31. März wollten wir uns den Bereich um den Schäfersee vornehmen. Damit war schon mal eine Entscheidung gefällt.

Als Silke Schlichting intervenierte und für das Erzählcafé vorschlug, sich mit „Konvertiten“ auseinanderzusetzen und Menschen einzuladen, die zum Beispiel vom Christentum zum Islam übergetreten sind, begann eine hitzige Diskussion. Viele Vorurteile wurden bedient. Ich muss gestehen, dass ich als Projektleiterin Schwierigkeiten hatte, die Diskussion zu lenken. Was wollen wir denn eigentlich? Das war die richtige Frage, um wieder Klarheit zu gewinnen. Wir wollen ein friedliches Miteinander in Wohngebieten, in denen die verschiedensten Nationalitäten auf engem Raum zusammenleben. Welchen Beitrag können wir dazu leisten? Wir sollten uns zunächst informieren und Menschen anderer Religionen oder Kulturkreise kennenlernen. Es geht um Toleranz. Was bedeutet uns die Religion des eigenen Kulturkreises? Wer ist noch Mitglied der Kirche? Die Diskussion ließ durchscheinen, dass selbst in unserer Gruppe keine homogene Auffassung von der für uns „zuständigen“ Religion, dem Christentum, besteht. Deshalb kamen wir zu dem Schluss, dass es gut ist, mehr zu wissen und sich mit diesen Fragen intensiver auseinanderzusetzen. Wir baten Silke Schlichting, für uns einen Kontakt zu knüpfen.

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